Die Langversion unserer Vereins-Chronik

Als sich acht Tischtennis-begeisterte Sportler 1949 zusammenfanden, um einen Verein zu gründen, konnten Sie nicht absehen, zu welcher festen Größe sich der TTC Vernich in der Gemeine Weilerswist, im Kreis Euskirchen, im Bezirk Bonn/ Sieg und im westdeutschen TT-Verband entwickeln würde.

Zumal die Gründung ohne offizielles Protokoll erfolgte und eigentlich zunächst nur ein loser Zusammenschluß war.

Hieran waren beteiligt:

Günter Müller, Peter und Paul Nowak, Heinrich Schmitz, Wilhelm Schmitz, Maria Wollersheim, Eugen Kleusch und Theo Kaspers.

Die handschriftlich dokumentierte Gründung erfolgte am 5.Januar 1950.

Richtige Sporthallen gab es damals nur in Euskirchen.Deshalb spielten wir im Saal der Gaststätte Schmitz ( heute das Geschäft: Der Kiosk) , der auch als Kino genutzt wurde.Für Heizung und Licht mußte eine Saalmiete bezahlt werden, was bei der schmalen Vereinskasse nicht  immer möglich war. Hierzu ist im Protokollbuch vom 25.Januar 1951 vermerkt:

"Der Vorstand wird beauftragt, in der Beihilfeangelegenheit Rücksprache mit dem Ortsbürgermeister zu nehmen. Die Forderungeen des Wirtes sollten vorläufig zu 50 Prozent beglichen werden. Der Rest sollte in monatlichen Raten, je nach Können, gezahlt werden."

Der Verein beklagte weiterhin Außenstände der Mitgliedsbeiträge in fast gesamter Höhe. Nach wie vor stand man bei dem Wirt in der Kreide und deshalb wurde ihm zur Deckung der Schuld die Tischplatte zugesprochen.

1951 waren es vornehmlich junge Sportler (Schüler) die mit Hilfe ehemaliger Spieler dem Verein neue Impulse verliehen. Als 1952 der 2.Vorsitzende und Vereinswirt Wilhelm Schmitz starb, ruhte der Wettkampfbetrieb. Dennoch fanden Vergleichswettkämpfe zwischen Unter- und Oberdorf statt, wobei die jeweiligen Mannschaften aus Schülern und Jugendlichen bestanden.

Die geographische Grenze bildete die Kirche in Großvernich. Gespielt wurde in der Schreinerei Wilmsen ( jetzt Fahrschule Gröper) auf einer Tischlerplatte oder in der Getreidemühle Diefenthal ( Mühlenstrasse) auf einem ausgehangenen Scheunentor.

Spielbetrieb innerhalb des westdeutschen TT-Verbandes

Am 12. September 1954 wurde mit einer neuen Seniorenmannschaft der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Die Mannschaft spielte in der Aufstellung : Gerd Dietrich, Heinz Schmitz, Josef Meyer, Dietmar Schneider, Otto und Josef Diefenthal.

Auch eine zweite Mannschaft konnte gebildet werden. In ihr spielten : Hubert Mirgel, Johannes Thelen, Wolfgang Krull, Heinz Krüll, Aloys und Hubert Strerath.

Am 5.August 1955 wurde der Verein eingetragenes Mitglied im Westdeutschen TT-Verband unter der Nr.5210/10.

Im August 1955 fand auch ein erstes "gut organisiertes" Tischtennisturnier mit 44 Teilnehmern statt. Es wurde im Saal der Gaststätte Sander, ehemals Schmitz an vier Tischen gespielt. Teilnehmende Vereine waren der SSV Lommersum, DJK Bonn, TTC Lechenich, TTC Lövenich, TTC Odendorf und aus Euskirchen der SC Kolping und der DJK.

Im selben Jahr konnte der erst 17jährige Kassierer Josef Meyer von einer gesünderen finanziellen Basis berichten. Der Beitragssatz wurde von 0,50 Pfennige auf 1,00 DM pro Monat für aktive und passive Mitglieder erhöht. Wegen Meinungsverschiedenheiten mit dem Pächter der Gaststätte Schmitz entschied die Mitgliederversammlung nach heftigen Diskussionen, das Spiellokal zu wechseln. Der Wirt des neuen Spielortes, Hans Hunkirchen ( heute "Jade-Garten), bekam monatlich 4,00 DM "Lichtgeld". Er stiftete zwei neue Tische und erklärte sich bereit, die Spieler kostenlos zu den Auswärtspielen zu fahren. Es wurde weiterhin entschieden, daß beitragssäumige Mitglieder aus dem Verein ausgeschlossen werden, sofern der Beitrag nicht bis zum 1.07.56 bezahlt ist.

In den finanziell "engen" Jahren suchte der Verein nach neuen Einnahmemöglichkeiten. Er bot Tanzveranstaltungen zu Karneval und Kirmes an, wodurch manche Mark in die Vereinskasse wanderte. Die Vereinstouren wurden lebhaft begrüßt, denn der Bus war immer "picke- packe" voll. Die Zugehörigkeit des Vereins zur Dorfgemeinschaft fand Ihren Niederschlag in der regelmäßigen Beteiligung am Rosenmontagszug als Fußgruppe oder auf einem selbstgebauten Wagen. Bis auf den heutigen Tag wird an dieser Tradition festgehalten.

Mit Erfolgen in das zweite Jahrzent

Die erste wirklich große Ära des TTC Vernich begann nach ca. 10 Jahren Vereinswirken.

Spielte die 1.Herrenmannschaft bisher ohne nennenswerte Erfolge , so stellten sich ab dem Jahre 1958 reihenweise Mannschafts-und Einzelerfolge ein. Vornehmlich die Spieler Gerd und Willi Dietrich, Joachim Kleusch, Heinz Schmitz, Dietmar Schneider und Josef Meyer machten den Verein so stark, daß bis zur Bezirksklasse aufgestiegen wurde. Auch Conrad Engelskirchen und Anton Mettler gehörten zu den Spitzenspielern. Sie kamen aus Lommersum und fuhren bei Wind und Wetter, Eis und Schnee regelmäßig mit dem Fahrrad zu den Meisterschaftsspielen und zum Training nach Vernich.

Diese Erfolge der Herren und der Zusammenhalt unter den Mitgliedern führte dazu, daß sich junge Damen auch für den Tischtennissport interessierten und erstmals eine Damenmannschaft am Meisterschaftsbetrieb teilnahm.

Aber der Euphorie stand die Realität gegenüber. Die "Erste" wurde zur Fahrstuhlmannschaft. 1959 Abstieg in die Kreisliga, 1962 wieder Aufstieg in die Bezirksklasse, aus der es wieder abwärts ging. 1967/68 wurde die Mannschaft wieder einmal Kreismeister und hätte in die Bezirksklasse aufsteigen können. Doch nach reiflicher Überlegung entschlossen sich Vorstand und Spieler auf den Aufstieg zu verzichten, um vor allem auch die Nachwuchskräfte sinnvoll in die erste Mannschaft einbauen zu können.

Gerd Dietrich und Joachim Kleusch spielten 20 Jahre und waren die erfolgreichsten Spieler des Vereins. Beide waren mehrmals Kreismeister, Pokalsieger und Gewinner zahlreicher Turniere.

Die 1.Mannschaft stand kameradschaftlich fest zusammen und sorgte für ein großartiges Vereinsimage. Dazu beigetragen haben die Spieler Dieter Schmitz Mathias Recks, Heinz Krüll, Armin Vey, die aus der zweiten Garnitur immer dann einsprangen wenn "oben " einer gebraucht wurde.

Neue Sporthalle in Vernich; Trainer erhält Honorar

Nach fast 20 Jahren Tischtennis in den Sälen der Gastwirtschaften Schmitz und Hunkirchen konnte in der Aula der Grundschule Vernich gewechselt werden. Unter den damaligen Verhältnissen war das eine sehr gute Sportstätte und so erlebte der Verein mit diesem Umzug einen ungeahnten Spielerzuwachs, insbesondere im Jugendbereich. Erstmals "leistete" sich der TTC einen Trainer gegen Honorar (August Otremba, ehemaliger polnischer Nationalspieler). Die Jugendlichen waren Feuer und Flamme und ließen kein Training aus.

Sie setzten sich im Kreis verstärkt durch und gewannen die Kreismeistertitel im Einzel, Doppel, mit der Mannschaft und holten sich den Kreispokal.

Rückblickend auf die letzten zwei Jahrzente hat unsere Vereinswirtin Katharina Schmitz ("de Trina") stets großen Anteil am Vereinsleben gehabt. Sie war ein echtes Original und brachte die Dinge immer auf den Punkt. Beispiel:" Da kütt der Meyer ad widder spille- häßde och et Lechgeld metjebraad?" Mit Ihrer unkomplizierten Art scheute sie sich nicht , bei unterschiedlichen Gelegenheiten mitten rein zu platzen. Sie bewies auch keine Scheu vor großen Namen oder Stars.

Gala zum 20. Geburtstag

Wenngleich der Verein schon immer Spitze im Feiern war, so führte die Veranstaltung zum 20 jährigen Bestehen im Jahre 1969 zu dem ersten gesellschaftlichen Höhepunkten in der Geschichte des TTC. Stars aus Rundfunk und Fernsehen ( Howard Carpendale, Ray Miller und Peter Müller) boten ein Unterhaltungsprogramm von internationalem Niveau. Die Begeisterung der Besucher hielt über den Tag hinaus an und brachte in der Folgezeit eine stattliche Zahl von neuen Mitgliedern. Dieser Erfolg ermutigte den Vorstand,insbesondere unter dem 1. Vorsitzenden Dietmar Schneider, zu weiteren Unterhaltungs- und Showveranstaltungen. in diesem Zusammenhang muß auch das große Engament von Hans-Joachim Kleusch und Ulrich Greib erwähnt werden.

1971 verstarb unerwartet der erst 10jährige Bernd Meyer, Sohn des heutigen Vorsitzenden. Zum Gedenken wird seit 1972 ununterbrochen das Bernd Meyer Gedächtnisturnier für Schüler und Jugendliche durchgeführt.

Diese Veranstaltung ist über den Bezirk Bonn/ Sieg hinaus beliebt und hat schon mehr als 200 teilnehmende Kinder verzeichnet.

Erstmals deutsche Spitzenspieler in Vernich

Zum 25 jährigen Bestehen 1974 konnte unser Verein  wiederum ein großartiges Programm anbieten. Der sportliche Höhepunkt war ein Match zwischen demVizeweltmeister von 1969, Eberhard Schöler und dem deutschen Spitzenspieler Wilfried Lieck, das durch professionelle Showeinlagen angereichert wurde.

Schlagersänger HEINO konnte die 1600 Besucher im Festzelt restlos begeistern und sorgte mit der Kapelle Ted Borgh für eine Bombenstimmung.

In 3 Jahren von Kreis- bis Landesliga

1975 wird die Erft-Swist-Halle eingeweiht und der TTC Vernich bekommt optimale Spielbedingungen. Die 1. Herrenmannschaft spielt 1977 in der Kreisliga und wird Kreismeister. Die 2. Herrenmannschaft spielt in der Kreisklasse. Durch die Neuzugänge von Wilfried Häner , Bernd Mandt und der Rückkehr von Karl-Heinz Wiesen ( TSC Euskirchen ) konnte die spielerische Substanz merklich verbessert werden. 1979 gelingt der Aufstieg in die Bezirksliga in der Besetzung Karl-Heinz Wiesen, Bernd Mandt, Wilfried Häner, Siegfried Noll, Eddy Zock und Quirin Junker. 1980 kommt Manfred Sauer zu der Mannschaft, die durch Neuorganisation der Spielklassen in die Landesliga eingeteilt wird. Diese Klasse wird bis 1984 gehalten. Die 2. Mannschaft ist in die Kreisliga aufgestiegen.

TTC Aktuell, ein Schritt zu mehr Öffentlichkeitsarbeit

1979 wird das 30 jährige Vereinsjubiläum mit 250 geladenen Gästen begangen. In der festlich geschmückten Aula der Grundschule in Vernich gab es viel Applaus für den aus Rumänien stammenden Sänger Konstantin, den Kölner Sänger Ray Miller und die Band von Howard Carpendale, " The Show Time". Ulrich Greib wird in Anerkennung seiner Verdienste als langjähriger Geschäftsführer und 1. Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1981 wird auch Dietmar Schneider in Würdigung seiner Verdienste als langjähriger Geschäftsführer und 1. Vorsitzender (1973-1980) Ehrenvorsitzender. Im gleichen Jahr wählen die Mitglieder Josef Meyer zum 1. Vorsitzenden.

Im März 1981 erscheint die erste Ausgabe von "TTC Aktuell". Nach bescheidenen Anfängen hat Sie inzwischen ein fast professionelles Layout erhalten. Dies ist den vielen Hobbyredakteueren, aber insbesonderedem seit 1988 amtierenden Pressewart Günter Tilling zu verdanken. Die mehrmals im Jahr erscheinende Clubnachricht ist gefüllt mit Terminen, aktuellen Nachrichten, Bildern, Anekdoten, kritischen Kommentaren und Jubiläen aus dem Vereinsleben und findet immer wieder großes Interesse bei Mitgliedern und Bürgern. Die Herausgabe von TTC Aktuell ist, und dies gilt auch für die Zukunft, nur möglich , weil werbende Firmen uns unterstützen. Dafür wird an dieser Stelle gedankt.

1982 konnten wir einen sportlichen Leckerbissen besonderer Art anbieten. Vincent Purkart und Jaques Secretin begeisterten mit der " größten Tischtennis-Show der Welt" über 500 Zuschauer in der Erft-Swist-Halle.

Am 5. Oktober 1984 feierten wir das 35 jährige Vereinsbestehen und bleiben damit dem fünfjährigen Rhytmus unserer Geburtstagsfeiern treu. Den 400 Gästen wurde ein abwechslungreiches Programm geboten, welches wir dem Ehrenvorsitzenden Dietmar Schneider zu verdanken hatten. Höhepunkt des Gesangs- und Showprogramms war zweifellos der Auftritt des holländischen Paares "Irene und Jo".

Sportlich erlebte der Verein in den frühen 80er Jahren eine großartige Entwicklung. Die Schüler Adrian Kessel, Klaus Krahforst und Dirk Schlösser werden 1982 Kreispokalsieger. Beim Simon-Cup, einem Mannschaftswettbewerb auf Bezirksebene mit über 100 teilnehmenden Mannschaften der Kreisklassen und Kreisligen, erzielen Pan Decker, Ralf Pütz und Viktor Strack einen hervorragenden 3. Platz. Die gleichen Spieler schaffen mit Uli Dorweiler, Armin Frömming und Andreas Schmitz ( 2.Herren) als Kreismeister den Aufstieg in die Bezirksklasse.

Die erstmals zu Ostern 1984 angebotenen Wanderung mit Ostereiersuchen ist ein fester Bestandteil im jährlichen Terminkalender geworden. Gerd Schauster und Josef Strerath spielten Anfangs so gut Osterhase, daß Sie nachher die noch fehlenden Nester selbst nicht wiederfinden.

Weltklasse zu Gast, erneuter Aufstieg Landesliga

1985 sind wir Ausrichter des "Joola-Super-Cup". Ein Tischtennisturnier mit Weltklasse-Besetzung. Nach spannenden Vorspielen erreichen der tschechische Vizeweltmeister Milan Orlowski und der mehrfache deutsche Meister Ralf Wosik das Endspiel. Vor 300 begeisterten Zuschauern siegt Milan Orlowski. Diese Veranstaltung war für den TTC aber nur möglich , weil die Kreissparkasse Euskirchen eine großartige Förderung gewährte.

Die 1.Herrenmannschaft steigt nach der Spielzeit 1985/86 erneut in die Landesliga auf (Manfred Sauer, Karl-Ernst Klein, Joachim Strobel, Ralf Klinkhammer,Eddy Zock, Pan Decker). Doch für den Klassenerhalt reichte die Spielstärke im nächsten Jahr nicht, selbst wenn man den langen Trainingsausfall wegen Bodensanierung in der Erft-Swist-Halle als zusätzliches Handikap berücksichtigt. Die 3. Herrenmannschaft qualifiziert scih für die Kreisliga.

TTC wieder ohne Damenmannschaft

Bei aller sportlichen Entwicklung der Herrenabteilung war die Beteiligung von Damen an Meisterschaftsspielen nur sehr gering. Meistens reichte es nur zur Bildung einer Mannschaft. Leistungsträger waren in den Jahren 1980- 1987 Irene Moritz, Monika Gössl (geb. Krämer), Margit Kaspers (geb. Kahlenberg), Andrea Prätsch, Sigrid und Uschi Baller, Angelika Baller (geb.Meyer) und Brigitte Ismar. Eigentlich sollte es nach dem Aufstieg in die Kreisliga 1986 stetig aufwärts gehen. Doch aus beruflichen Gründen mußten einige Spielerinnen ihre aktive Laufbahn beenden und die Mannschaft wurde abgemeldet.

Im Herbst 1986 besuchte der TTC  mit acht Jugendlichen (Tim Trzaskalik, Udo Häner, Dirk Fordan, Ingo Heinen, Rene Achnitz, Uwe Zock, Dirk Sechtem und Markus Zenz) und drei Erwachsenen (Josef Strerath, Margarete Voll und Josef Meyer) die Weilerswister Partnerstadt Carqueiranne an der französischen Riviera. Zur Finanzierung wurde eine Disco in der Erft-Swist-Halle durchgeführt und ein Zuschuß von der Gemeinde gewährt. Für die Meisten war es die erste Reise nach Südfrankreich. Die herzliche Atmophäre bei den Gastfamilien , strahlender Sonnenschein und die Besuche zahlreicher Sehenswürdigkeiten lassen die Tage viel zu schnell vergehen.

1987 steigt die 2. Herrenmannschaft in die Bezirksliga auf. Günter Tilling übernimmt das Jugendtraining und 1988 die Pressearbeit.

Seit Mitte der achtziger Jahre wurde versucht, verstärkt Schüler und Jugendliche für den Tischtennis-Sport zu begeistern und zu fördern. Ein Talentsuchturnier und die Ausrichtung von Mini-Meisterschaften für Kinder bis zum Alter von 10 Jahren führte zu einer explosionsartigen Entwicklung im Jugendbereich.

Über 60 Kinder haben in der Erft-Swist-Halle viel zu wenig Platz. Erstmals in der Vereinsgeschichte werden neun Jugendmannschaften gemeldet. Durch die Verpflichtung von Übungsleitern und der Einrichtung des Fördertrainings für die stärksten Jugendlichen wird schnell eine Verbesserung des Spielniveaus erreicht.

Erstmals fahren 13 Jugendliche zu einem Wochenendlehrgang in die Tischtennis-Schule nach Grenzau (Montabaur) und 12 Schüler waren in der Jugendherberge in Blankenheim.

Mannschaftserfolge und Länderkampf

Um auch den Seniorenbereich zu stärken, wird der deutsche Ex-Nationalspieler Manfred Baum für die 1. Mannschaft als Spielertrainer verpflichtet.

Als ersten Erfolg intensiver Trainingsarbeit ist zweifellos nach Abschluß der Saison 1988/89 der Wiederaufstieg der 1. Mannschaft in die Landesliga, der zweiten in die Bezirksliga , der Dritten in die Bezirksklasse  und der Fünften in die  1. Kreisklassse zu bewerten.

Durch das gezielte Jugendtraining von Rainer Schmitt steigert sich die 1.Jugendmannschaft über die Bezirksklasse zur Bezirksliga. Neue Leistunsträger reifen mit Rüdiger Vey, Ulf Schumacher, Jens Wawerla, Thorsten Schmitz, Axel Sauermann und Torsten Meevissen heran.

Als ein besonderer Tag wird der 13.Juni 1989 in die nun 40 jährige Vereinsgeschichte eingehen. Nach Zustimmung der Jahreshauptversammlung hat der Verein mit Unterstützung der Gemeinde Weilerswist und zahlreicher Sponsoren den Ländervergleichskampf zwischen den Nationalmannschaften der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China nach Weilerswist geholt.

Die deutsche Mannschaft tritt mit den frisch gekürten Weltmeistern im Doppel - Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner- sowie mit Georg Zsolt Böhm in der damals stärksten Besetzung an.

Die Spieler der VR China, Vizeweltmeister 1989 mit der Mannschaft, werden durch den "perfekt" sprechenden Hallenansager Günter Tiling auf Chinesich begrüßt und einzeln vorgestellt. Die Mannschaft spielt mit dem Weltmeister im Einzel von 1985 und 1987 Jiang Jialiang, mit Wang Gong Gang und Fan Yi Yong. Vor 1200 frenetisch mitgehenden Besuchern siegte die deutsche Mannschaft nach zweieinhalb Stunden Spielzeit schließlich mit 4:1. Ein Empfang in der Aula der Hauptschule rundet die gelungene Veranstaltung ab.

Und auch am 14.Oktober wurde der Verein den Erwartungen der 800 Geburtstagsgäste zum 40 jährigen Jubiläum in der Erft-Swist-Halle gerecht.

Kommers und Tanzabend mit unterhaltsamem Programm (Gala-Show Ballet, Fred van Harlen, Pico-Trio, Mel Jersey und Vernon Smith) endeten erst am frühen Morgen.

Die 90ziger

1990 belohnt der Westdeutsche Tischtennis-Verband unsere Jugendabteilung mit der Vergabe der Westdeutschen Pokalendspiele der Jugend nach Weilerswist.

Im August 1990 besuchte die erweiterte 2. Herrenmannschaft neue Tischtennisfreunde des SV Aufbau Börde in Magdeburg, der Gegenbesuch findet Karneval 1991 statt. Insbesondere den jungen Sportlern eröffnen sich nach dem Fall der Mauer Eindrücke, die für Sie nur schwer glaubhaft sind. Die heruntergekommene Bausubstanz der Häuser in der Peripherie der Städte war erschreckend und die Straßen noch lange nicht überall geteert. Der Ruf nach einem Taxi war schwierig, weil das seit 15 Jahren beantragte Telefon immer noch nicht genehmigt war. Dennoch hat uns die Eigeninitiative unserer unkomplizierten Gastgeber erstaunt, die in sehr gepflegten Eigenheimen wohnten und teilweise über Wochenendhäuser (Datscha) am Wasser verfügten. Durch die offene und herzliche Art der Menschen entwickelte sich schnell eine vertrauensvolle Freundschaft.

Erstmalig begeben sich 67 Teilnehmer mit dem Fahrrad auf die Suchtour. Eine neue Vereinsinitiative besteht die Feuertaufe und wird in den Folgejahren bestens angenommen. Hans Kaspers verfährt sich und muß per Telefon zum Ziel dirigiert werden.

Mit dem Jahr 1990 verbindet sich auch der Versuch stärkere Spieler aus anderen Vereinen bei uns zu integrieren. Besonders Sportwart Horst Wesseling setzt sich nach dem Weggang von Manfred Baum vehement für die Verstärkung der 1. Herrenmannschaft durch neue Spieler ein. Sacha Ley, Rolf Breuer, Dieter Freigang und Hans Schmitz kommen nach Vernich. Der Holländer Rob de Baas wird neuer Trainer für die Leistungsgruppe der Senioren.

Im November 1990 findet für den 1988 verstorbenen Gert Dietrich das erste Gedächtnisturnier statt.

Der Verein übersteigt die Mitgliederzahl 200 und im Frühjahr 1991 wird der Familienbeitrag eingeführt. Außerdem schauen wir auf 10 Jahre TTC-Aktuell, unsere Vereinszeitung.

1991 steigt die 1. Herrenmannschaft (Ley, Breuer, Freigang, W.Tiling) nach 22 Spieltagen mit einem Spitzenergebnis von 43:1 Punkten und 197:82 Sätzen in die Verbandsliga auf. Eine super Aufstiegsfete steigt. Der holländische Rob de Bas trainiert die ehrgeizigen Spieler und fordert noch mehr Professionalität.

Endlich nach 4 Jahren Abstinenz, hat der Verein wieder eine Damenmannschaft. Insbesondere Frau Voll ist dieser Erfolg zu verdanken. Es spielen Mathilde Nitsche, Elisabeth Krause (beide aus Euskirchen), Waltraud Wolff, Monika Müller, Margarete Voll und die in den Seniorenbereich wechselnden Mädchen Daniela Kuhlmann und Sabine Koepp.

Durch Sponsoren können die Damen-und Herrenmannschaften endlich in einheitlichen Sportanzügen auftreten. Auf den Trikots finden wir mehr und mehr die Logos werbender Firmen. Die erste Herrenmannschaft hält sich mit dem viertletzten Tabellenplatz noch in der Verbandsliga.

1992 wird eine zweite Damenmannschaft mit den aus der Jugend ausscheidenden Mädchen (Michaela Lange, Daniela Petra Swirin, Diana Kuhlmann und Sabine Koepp) gebildet, die noch vor dem Wechsel in die Damenklasse den Kreispokal gewinnen konnten. Sie nehmen den Platz der bisherigen 1. Damenmannschaft ein und starten furios in die nächste Saison und werden nacheinander Kreismeister, Sieger im Kreispokal Damen und steigen in die Bezirksklasse auf.

Über die unzureichende Trainingskapazität in der Erft-Swist-Halle wurden mit der Verwaltung und dem Gemeindesportverband intensive Gespräche geführt und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Hieraus wurde deutlich, daß nur durch eine zusätzliche Sporthalle für die wachsenden Vereine Verbesserungen der Spielmöglichkeiten erreicht werden können. Deshalb wurde der Antrag der Dorfgemeinschaft Vernich für den Bau einer Mehrzweckhalle von unserem Verein aktiv unterstützt.

Eine Gymnastikabteilung wird ins Leben gerufen. Bis zu 15 Frauen nehmen das Angebot spontan an. Gertrud Kuhlmann träumt von einer Bundesliga für Gymnastik.

In der Jahreshauptversammlung Januar 1993 wird das vom Vorstand getragene Konzept "TTC 2000" vorgestellt. Schwerpunkt ist das Ziel, mit einem kurz- und mittelfristigen Konzept im sportlichen Bereich professioneller zu arbeiten, verstärkt Kinder ab dem Grundschulalter zum TT-Sport zu begeistern und den Breitensport wie auch den Leistungssport auszubauen.

Die Realisierung von "TTC-2000" hängt entscheidend vom Umfang der finanziellen Mittel ab. Das Konzept wird von vielen Spielern als utopisch betrachtet. Ganz anders sah das Helmut Schmitz, der sich als Sportwart zur Verfügung stellte und mit seiner Frau Therese insbesondere die 1. Herrenmannschaft "managte".

Zur Unterstützung des TTC 2000 wird am 23.April 1993 ein Förderkreis gegründet. Hans-Josef Thelen wird 1. und Bernd Mandt 2. Vorsitzender. Schnell wächst der Kreis derer, die das Konzept "TTC-2000" unterstützen. Heute gehören dem Förderkreis über 20 Mitglieder an. 1999 wird Klaus Ruppelt neuer 1. Vorsitzender.

Lars Czichun wird als Trainer für den Jugendbereich verpflichtet. Die 1. Herrenmannschaft steigt mit 14:30 Punkten wieder in die Landesliga ab. Ein einziger Sieg mehr in 22 Meisterschaftsspielen hätte den Klassenerhalt bedeutet. Der sofortige Wiederaufstieg in die Verbandsliga wird dennoch ins Auge gefaßt und die Ziele von "TTC 2000 damit weiter verfolgt.

Trainer Rob de Baas bringt durch seine Verbindungen den Holländer Reinier Paetzel als neue Nr.1 nach Vernich. Andreas Kuball wechselt zu uns. Um seinen Einsatz in der 1. Herrenmannschaft gibt es reichlich Gesprächsstoff.

Drei Mädchen und neun Jungen trainieren mit Rob de Baas, Rainer Schmidt und Sascha Ley im Trainingslager in Nettersheim, sieben Herren mit "Rob" ein Wochenende in Neunkirchen-Seelscheid. Kirsten Schmaul (ETSC) und Claudia Beyard (Vfl Kommern) verstärken die Damen I in der Bezirksklasse.

Jugend und Senioren im Aufwind

1994 bringt neue Früchte in der sportlichen Entwicklung bei den Schülern und den Seniorenmannschaften.

Verein trennt sich vom Trainer

Zwischen der stark verjüngten Verbandsligamannschaft und dem Trainer "Rob" stimmt im Laufe der Hinrunde 1994/95 die Chemie nicht mehr. In gegenseitigem Einvernehmen wird der Vertrag Ende 1995 aufgehoben. Vorübergehend übernimmt Lars Czichun das Herrentraining. Händeringend suchen Vorstandsmitglieder einen geeigneten Trainer.

Doch neben dieser Sorge geht der Spielbetrieb mit 15 Mannschaften weiter. Die 6. Herrenmannschaft steigt in die 2. Kreisklasse auf und die 1. Damensmannschaft hat einen lupenreinen Durchmarsch in der Kreisliga gemacht und steigt in die Bezirksklasse auf. Lange, Thelen und Schmaul werden 2. im Simon-Cup.

Die 1. Herrenmannschaft steigt 1994 wieder in die Verbandsliga auf, die Damen I in die Kreisliga und die Herren III in die Bezirksklasse. Die Mannschaft Michael Seiler, Ulrich Dorweiler und Thorsten Schmitz werden Kreispokalsieger und weitere junge talentierte Spieler anderer Vereine nutzen die Möglichkeit, jetzt bei uns Verbandsliga zu spielen. Matthias Morche, Marcel Paul und Lars Czichun ersetzen die Spieler Hans Schmitz und Dieter Freigang in der 1. Mannschaft. Eddy Zock geht in die 2. Mannschaft und spielt mit den Neuzugängen Thomas Völl und Guido Hardt.

U.a. erzeilt der 9 jährige Patrik Bertsch herausragende Ergebnisse auf Kreis- und Bezirksebene und nimmt am Vorranglisten- Turnier teil. Der 16 jährige Marcel Paul holt drei Kreismeistertitel bei den Herren, Morche gewinnt mit ihm das Doppel.

Olympischer Gedanke

Für den Tischtenniskreis Euskirchen nimmt erstmalig eine Sportlerin aus unserem Verein an einer Senioren-Tischtennis-Weltmeisterschaft teil. Marget Voll fliegt mit ihrem Mann rund um die Welt nach Australien. Aufregung genug für die 63 jährige, die eigentlich erst mit 50 Jahren den TT-Sport entdeckt hat. Über die Eindrücke in Melbourne und die Teilnahme an den Vorrundenspielen unter 142 Starterinnen in ihrer Altersklasse kann Sie heute noch begeistert erzählen.

Leider hält die 2. Mannschaft nicht die 2. Kreisliga, unter anderem weil Margret Voll durch "Gipsbein" für lange Zeit ausfiel. Sascha Ley wird Sieger der Kreisrangliste in unserer Sporthalle und beklagt zu Recht die lieb-und aufwandslose Ausrichtung der Veranstaltung.

Die 1. Jugendmannschaft schaffte mit den Spielern Adrian Giese, Volker Schulz, Benjamin Volkmann und Guido Müller den Aufstieg in ide Bezirksklasse. Auf Grund ihres Alters mußten alle Jungen in den Seniorenbereich wechseln. Die Bezirksklasse konnte von den nachrückenden Spielern nicht gehalten werden.

Dafür steigt die 2. Jugendmannschaft in die 1. Kreisklasse auf. Es waren im Einsatz: Thomas Bertrams, Mike Oliver Bertsch, Barbara Jungfer, Gregor Lange und Jens Zimperfeld. Die 3. und 4. Jugend steigert sich auf Mittelplätze.

Erstmals in der Vereinsgeschichte: Oberliga

Nach der trainerlosen Durststrecke nimmt der neue Trainer Detlef Habicht nicht nur das Heft in die Hand, sondern setzt auch sofort Maßstäbe. Die überaus junge Mannschaft, in der Sascha Ley mit 25 Jahren der Älteste ist, soll in der kommenden Saison den Aufstieg in die Oberliga schaffen. Die Vorausetzungen waren gut, denn Lars Leyendecker und Michael Kolle verfügten bereits über Oberligaerfahrung (TTG St.Augustin).

Mit vier Punkten Vorsprung wird die Mannschaft erst Herbstmeister und vier Spieltage vor Saisonschluß 1996 steht die Mannschaft als Aufsteiger in die Oberliga fest. Michael Kolle verliert in der gesamten Saison kein Spiel, Marcel Paul und Matthias Morche sind in der Rückrunde ungeschlagen. Lars Leyendecker, Morche und Paul dominieren in dieser Reihenfolge auch die Kreisrangliste.

Bei der Aufstiegsfeier für die erfolgreichen Mannschaften in der Tomberg-Halle wird für den heimkehrenden Rainier Pätzel der Chinese Tao Xiong von Raspo Brand (Oberliga) vorgestellt. Nicht nur sein lustiges Deutsch macht ihn uns gleich sympatisch.

Neben den TT-orientierten Aktivitäten im Laufe eines Sportjahres stand auch traditionell das Haus Hunkirchen Fußball-Turnier wieder an. Mehrmals schon konnten wir den Pokal gewinnen, so auch in diesem Jahr.

1996 erstmals Westdeutscher Meister

Äußerst erfolgreich sind unsere Sportler bei der Bezirksmeisterschaft. Paul gewinnt bei den Junioren, Morche und Leyendecker werden 2. bzw. 3. in der Jugendklasse und auch im Doppel lassen die Beiden nichts anbrennen. Das bedeutete gleichzeitig die Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft. Und dort machten Morche / Leyendecker ihr Meisterstück. Sie werden Westdeutscher Meister im Jungen Doppel.

Klaus Ruppelt wird auf der Jahreshauptversammlung 1996 nach 14 Jahren Tätigkeit als Schatzmeister aus dem Vorstand verabschiedet und weist  Helmut Röcker in das Aufgabengebiet ein. Dieser wird mit einem neuen EDV-System des Landes-Giro Verbandes ausgestattet. Mit Michael Seiler, der Sabine Jeromin ablöst, hat der Verein einen erfahrenen Geschäftsführer gewinnen können, der nicht nur mit einem Laptop die Sitzungen begleitet, sondern anfallende Arbeiten gar nicht erst auf die lange Bank schiebt. Der Vorsitzende Josef Meyer hält unerbittlich an den Zielen von "TTC 2000" fest und überzeugt immer wieder die Mannschaft und die Mitglieder zum Einsatz.

Bis heute etabliert sich der Spitzensport im Verein in der Oberliga, immer mit dem Wunsch, noch eins höher steigen zu wollen. Es wurden viele Anstrengungen unternommen und hochrangige Spieler verpflichtet. 1997 kommt der Belgier Francois Del-Haye, der nicht halten konnte was seine Erfahrungen aus der Primär-Division versprach. 1998 mußte sehr kurzfristig für Marcel Paul Gertjan van de Braak/ Niedelande verpflichtet werden, der aber leider in einigen entscheidenden Spielen nicht seine volle Leistungsstärke entfalten konnte. Dagegen schlägt der Bulgare Ognian Serafimow sehr gut ein und war endlich für Tao Xiong der richtige Doppelpartner, denn nur ein einziges Spiel wurde in der Saison 98/99 verloren. Trotz guter Leistungen des Spitzenpaares Xiong und Serafimow blieb der Mannschaft der Austieg in die Regionalliga verwehrt.

Was manchen Freude bereitet, kann anderen zum Leid werden. Der Aufstieg der 2. Herrenmannschaft 1998 in die Landesliga wurde zur Lehrstunde für Spieler und Verein. Grundsätzlich war die Mannschaft für diese neue Ebene zu schwach und zahlenmäßig unterbesetzt. Achim Bergrath vom TuS Strempt kommt neu in die Mannschaft und spielt erstmalig in dieser Ebene. Der als Verstärkung gedachte Spieler Pedro You fehlte lange Zeit wegen Verletzung.

Fast ausnahmslos mußte deshalb von "unten" Ersatz gestellt werden. Es wurden nicht nur die eigenen Spiele verloren, sondern damit auch einschneidend die unteren Mannschaften geschwächt und verärgert.

Umso erfreulicher steigerte sich die 1. Damenmannschaft, die nach dem letztjährigen Abstieg in die Kreisliga keine "Krise" erlebte, sondern famos zusammenhielt und zwei Tage vor Saisonende 1998 mit 32:0 Punkten als Kreismeister und Aufsteiger in die Bezirksklasse feststand. Mit gleicher Mannschaft konnte anschließend der Kreis- und Bezirkspokal souverän gewonnen werden. War die Erwartungshaltung zu hoch oder waren es dann die Nerven, daß die Vorrunde zum Westdeutschen Pokalkampf in eigener Halle mit 3:5 verloren ging? Schade - aber die Sportlerinnen haben es mit ein paar Tränen weggesteckt.

Neben dem Spitzensport nimmt der Breitensport wie immer eine herausragende Stellung ein. In fast allen Ebenen im Wettkampfsport können sich Sportler in weiteren sieben Herrenmannschaften aktiv betätigen. Auch zwei Damenmannschaften bieten auf Kreis- und Bezirksebene Möglichkeiten, Sport zu treiben. Doch mehr und mehr wird die Jugendarbeit zum Sorgenkind des Vorstands. Von ehemals acht gingen die Meldungen bis auf zwei Mannschaften in 1999 zurück, obwohl teilweise bis zu vier hochklassig spielende Übungsleiter zur Verfügung standen.

Am 22. März 1998 stirbt der Ehrenvorsitzende, Dietmar Schneider.

Nach Ende der Saison 1998/99 kommt Marcel Paul von der TTG Niederkassel mit Regionalligaerfahrung zu uns zurück. Mit einer neu formierten Mannschaft soll nun in der kommenden Saison der Aufstieg in die Regionalliga geschafft werden.

In fünf Jahrzehnten hat der TTC Vernich eine wechselvolle Geschichte erlebt.

Die Chronik erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit, deshalb werden nachfolgend ein Teil der Aktivitäten in Erinnerung gebracht.

 

Wissen Sie, daß:

- der TTC Vernich auch eine Damengymnastikgrupppe hat (es gibt sie noch!), in der sogar einmal die Männer der 4. Mannschaft ihr Debüt gaben und schnell wieder verschwanden.

- der TTC Vernich früher regelmäßig einen Kegelkönig gekürt hat,

- die Fahrradsuchtour immer für eine Überraschung sorgt,

- es neben der Osterwanderung auch eine Herbstwanderung gibt,

- die Weihnachstfeier der Erwachsenen ein gern besuchter Höhepunkt am Jahresende ist,

- wir bis 1998 mit dem Tennisclub Rot-Weiß Weilerswist 26 Jahre lang den Seemannsball in der Erft-Swist-Halle durchgeführt, und

- wir dieses Jahr einen gut besuchten Tanz in den Mai erlebt haben,

- unser Verein seit fast 30 Jahren Mitglied in der Dorfgemeinschaft Vernich ist und wir uns an den deren Veranstaltungen beteiliegen (z.B. 850 Jahrfeier, "School" Brunnen Fest, Fackelzügen zu Goldhochzeiten)

- wir seit Jahrzenten im Karnevalsumzug in Vernich dabei sind

- mehrfach Weltklassespieler in Weilerswist ihr Können gezeigt haben.

- wir seit 1972 ununterbrochen das mittlerweile größte Jugendturnier im Umkreis Köln/Bonn durchführen, an dem bisher ünber 3000 Schüler/ Schülerinnen, Mädchen und Jungen teilgenommen haben

- daß uns die Kleinsten sehr am Herzen liegen und wir regelmäßig eine mini- Turnier für Kinder unter 12 Jahren anbieten, eine bundesweite Veranstaltung des Deutschen Tischtennis- Bundes,

- daß wir aus diesem Zweck mit den Schulen der Gemeinde Weilerswist seit Jahren eng zusammenarbeiten und letztes Jahr mit der Gesamtschule ein mini-Turnier durchgeführt haben, an dem 67 Kinder erstmals Tischtennis in Turnierform spielten,

- daß wir die neu gegründete Tischtennis- Arbeitsgemeinschaft der Gesamtschule mit Tischen, Ballwurfmaschinen und Übungsleitern fördern,

- daß wir uns für die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung bedanken,

- daß wir alle Menschen tolerieren, die Sport in unserem Verein betreiben wollen

TTC Ball1

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